Die Drei 12/2007

 

Inhaltsverzeichnis

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Editorial

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Brennpunkt

Burma - im Zentrum der Weltgeschichte
Johannes W. Schneider

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Evolution: Zufall oder »Intelligent Design«?
Von der tätigen Intelligenz im Bereich des Lebendigen 
Teil I
Andreas Suchantke

Anthroposophie und Rosenkreuzertum
Im Gedenken an Frank Teichmann
Andreas Neider

Friedrich Benesch - ein Jahrhundertschicksal
Zu Hans-Werner Schroeders Biographie »Friedrich Benesch.
Leben und Werk 1907-1991«
Joachim von Kö
nigslöw

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Interview

»Das Romantische als Lebensmacht sollte uns nicht fehlen«
Adelbert Reif
im Gespräch mit Rüdiger Safranski

Tendenzen

Rüdiger Safranski - Eine romantische Affäre
Zu Rüdiger Safranskis Buch Romantik. Eine deutsche Affäre
Reinhard Bode

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Forum Anthroposophie

XII. Der Monadismus. »Das Allein-Wirkliche sind die Beziehungen zwischen konkreten Individuen«
Ralf Gleide

Auf der Suche nach dem Ich. Ein Symposium zur »sphärischen Anthropologie«
Ute Hallaschka

Anthroposophie aus skeptizistischer Sicht II
Hat sich Helmut Zander Verdienste erworben?
nter Röschert

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Feuilleton

Ein neuer Blick auf Paula Modersohn-Becker. Drei Ausstellungen zum 100. Todestag in Bremen und Hannover
Helge Mücke

Paula Modersohn-Beckers Leben und Werk in neuen Büchern
Barbara Beuys: Paula Modersohn-Becker. Oder: Wenn die Kunst das Leben ist (Helge Mücke) • Rainer Stamm: Ein kurzes intensives Fest. (Helge Mücke) • Monika Kiel-Hinrichsen: Ein unentwegtes Brausen (Andrea Errenst)

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Nachrichten

Buchbesprechungen

Rudolf Steiner. Das Graphische Werk / Das Malerische Werk (Christiane Haid) • Frank Teichmann: Goethe und die Rosenkreuzer (Eckart Förster) • Rudolf Steiner: Anthroposophie und Rosenkreuzertum (Helge Mücke) • Adriana Koulias: Der Tempel des heiligen Gral (Stephan Eisenhut) • Joseph Ratzinger: Jesus von Nazareth (Wolf-Ulrich Klünker) • Elsbeth Weymann: Grenz-Gängerinnen (Ruth Ewertowski) • Thomas Krämer: Leonardo - Michelangelo - Raphael. Ihre Begegnung 1504 und die »Schule der Welt« (Reinald Witters)

 

 
 

Gibt es denn keine »organomorphen« Ansätze zum Verständnis des Lebendigen, Begriffe also, die nicht von außen, aus objektfremden Bereichen den Erscheinungen übergestülpt werden, sondern aus der Betrachtung des Objektes selber gewonnen wurden? Wenn ja, dann sind sie wenig populär, wenig bekannt, ganz einfach, weil sie weniger suggestiv sind und es allemal bequemer ist, sich in vertrauten und gewohnten und vor allem anthropomorphen Kategorien zu bewegen, wie sie der Darwinismus anbietet, als sich in Denkbewegungen zu üben, die anderen, ungewohnten Gesetzmäßigkeiten folgen.
Andreas Suchantke

 

   
   

Die Kompensation für die religiöse Entzauberung ist die Poesie. Unter diesem Gesichtspunkt gesehen, war die Romantik eine Fortsetzung des Religiösen mit ästhetischen Mitteln. Die Romantiker suchten keinen Gott mehr für die Moral und die Befestigung der gesellschaftlichen Ordnung, sondern sie suchten einen Gott gegen die Bedrohung durch langweilige Sinnlosigkeit. Das ist ein sehr moderner Zug ...
Rüdiger Safranski

 

 

 
 

»Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes intensives Fest ...« Paula Modersohn-Becker
 

 

 

 

 

Titelbild:

Sonnenaufgang über dem vereisten Baikalsee in Zentral-Sibirien/Russland. Foto: Bettina Woiwode