Die Drei 11/2008

 

Inhaltsverzeichnis

 
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Editorial

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Brennpunkt

Brot und Öl - Ein Wintermärchen
Ute Hallaschka

Das Projekt der Zukunft: Der Kampf der Demokratien gegen die Autokratien.
Von der Weltgesellschaft zum Kulturkampf

Gerd Weidenhausen

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Tendenzen

Wie sichern wir unsere Rente?
Die Hannoverschen Kassen zwischen Ideal und Wirklichkeit
Stephan Eisenhut

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Spiritueller Individualismus
Sozialität und Freiheit im Zeitalter der Individualisierung
Karl-Martin-Dietz

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Das Wirken der Verstorbenen für die Erde im Spiegel der Landschaftsmalerei
Wolfgang Schad

Der Engel des Todes
Johannes W. Schneider

Eros und Thanatos
»Überlebnis« - eine Totenklage
Ute Hallaschka

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Wahrer Gott und wahrer Mensch
Teil 1: Chalcedon und das geisteswissenschaftliche Christusbild
Günter Röschert

Der Kampf um den Geist - vom 19. Jahrhundert bis heute
Blicke auf den Streit um Materialismus, Darwinismus und Ignorabimus
Harald Schwaetzer

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Feuilleton

Im Morgenrot des Schönen - im Morgenrot des Erkennens
Lajos Boros wird im November 80 Jahre alt
Thomas Wildgruber

Der Baader Meinhof Komplex
Ein politischer Spielfilm
Ute Hallaschka

Esoterikforschung und Anthroposophie
Ein Kolloquium in Frankfurt
Stephan Stockmar

Die Poesie des Lebens
Zur Tagung »An der Zeit II« im Oktober 2008 in Dornach
Lydia Fechner

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Buchbesprechungen

Matthias Rieger: Helmholtz Musicus. Die Objektivierung der Musik im 19. Jahrhundert durch Helmholtz Lehre von den Tonempfindungen (Renatus Ziegler) • Karl-Martin Dietz (Hrsg.): Esoterik verstehen (Philip Kovce) • Nikolaus von Kues: Predigten in deutscher Übersetzung (Jörg Ewertowski) • Thomas Marti: Anthroposophie - heute noch modern? (Franz Hofner) • Jost Schieren (Hg.): Bildungsmotive in Kunst und Wissenschaft (Salvatore Lavecchia) • Werner Schüssler, Erdmann Sturm: Paul Tillich. Leben - Werk - Wirkung (Günter Röschert) • Simon Baur, Walter Kugler (Hrsg,): Rudolf Steiner in Kunst und Architektur (Ute Hallaschka)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Staatsmacht wird angerufen, neue Spielregeln zu erlassen. Aber Freiheit ist nicht durch Reglementierung herstellbar. Das einzige, was die wirkliche Freiheit des Marktes begründen könnte, ist der Entschluss des individuellen menschlichen Geistes zum brüderlichen Handeln.
Ute Hallaschka

 

 

 
 


Auch wenn der Mensch sich im Tode in seine stoffliche Diesseitigkeit und seine übersinnliche Transzendenz trennt, so bleibt er als Geistwesen mit aller Erdennatur weiter verbunden und wirkt in ihr, wenn auch in anderer Weise als im Leben. Im Leben erfahren wir uns in unserem Selbstbewusstsein zentrisch: Hier bin ich, und alles andere ist da draußen. Nach dem Tode aber findet sogleich eine Umstülpung der Innen/Außen-Trennung statt: Das Ich erlebt die Wesenseinigung mit all dem, was es vorher für »außen« hielt. Wer das Todeserlebnis schon im Leben hatte, erlebt nun in allem, was ihm begegnet das Tat-wam-asi: Das bin ich.
Wolfgang Schad

 

     

Mit dem spirituellen, d. h. die inneren Kräfte mobilisierenden Individualismus geht eine Steigerung von Freiheit einher. Freiheit ist nicht einfach das Ende von Zwang, ein »Dürfen« sozusagen. Sondern: was ich »darf«, muss ich auch »können«. Und manchmal will und kann ich auch etwas, was ich gar nicht »darf«, aber trotzdem tue. Dann »nehme« ich mir die Freiheit. Kann ich sie auch bewältigen?.
Karl-Martin Dietz

       

 

 

 
   

 Kunst kann den Menschen verändern, indem sie sich an das individuell Menschliche in jedem einzelnen wendet, an die Erfahrungsweise, die einer mit sich selbst machen kann. Die Kraft des Spielerischen sorgt dafür, dass ich mir zum Du werde, zum Gegenüber im Bewusstsein, und so auch ins Gespräch komme mit der Welt.
 Ute Hallaschka

         
   

 

Titelbild:
Camille Corot: Die blonde Gascognerin, 1850. Nor-thampton (Mass. /USA), Smith College Museum of Art. - Vgl. Artikel von Wolfgang Schad