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Editorial
Standpunkt
Vom Steinerianismus zur Anthroposophie
Roland Wiese
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Kampf um das Ich
Thilo Sarrazin und
der Kritische Rationalismus
Stephan Eisenhut
Rudolf Steiner und Professor (Josef)
Capesius
Teil 1: Dem Urbild aus den Mysteriendramen auf der Spur
David W Wood
»Versuche jetzt und später,
so viel du kannst, für mich zu tun!«
Das erste Auftreten geistigen
Erlebens in der Seele des jungen Rudolf Steiner
Stefan Weishaupt
Seit 90 Jahren im Geist der Zeit:
die Drei - ein
Geschenk zu Steiners Geburtstag
Stephan Stockmar
»Eine Zeitschrift muss bunt
sein.«
Aus der Arbeit der
gegenwärtigen Redaktion
Stephan Stockmar
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Treffpunkt
Steiner • I
Die Alchemie des Alltags als
Kunst der Gegenwart
Vera Koppehel
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Nachrichten
Rudolf Steiner Express + +
+ Rudolf Steiner in Stuttgart + + + Lindenbergs Chronik und Biographie
neu aufgelegt + + + »Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe« + + +
Futurum Verlag gegründet + + + Rudolf Steiner - Skizze seines Lebens + +
+ Steiner neu sehen lernen + + + Europäische Bürgerinitiative (EBI) -
mehr Demokratie
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Forum Anthroposophie -
Schwerpunkt Meditation
»Finde Dich im Lichte«
Weg einer Ton-Meditation
Steffen Hartmann
Meditation -
miteinander im Gespräch
Corinna Gleide
Meditation in West
und Ost
Anna-Katharina Dehmelt
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Buchbesprechungen
Heiner Ullrich: Rudolf Steiner;
Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner; Helmut Zander: Rudolf Steiner
(Frank Hö rtreiter)»
Uwe Werner: Rudolf Steiner zu
Individuum und Rasse (Wolfgang G. Vögele) • Peter Selg:
Rudolf Steiner und Christian Rosenkreutz (Klaus J. Bracker) •
Wolfgang Zumdick: Rudolf Steiner in Wien (Enno Schmidt) •
Wilfried Hammacher: Die Uraufführung der Mysteriendramen von und
durch Rudolf Steiner (Ute Hallaschka) • Manfred
Kannenberg-Rentschler: Rudolf Steiner in Berlin (Maja Rehbein)
• Gerhard Kienle: Die Würde
des Menschen und die Humanisierung der Medizin
(Philip Kovce)
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Der kritische Rationalismus ist eine
Weltanschauung, die das Leistungsprinzip zum Grund-prinzip aller
wesentlichen Lebensbereiche erhebt. Um dieses Prinzip
durchsetzen zu können, ergibt sich die Not-wendigkeit, dass das
staatliche Glied einer besonderen geistigen Überwachung bedarf.
Die offene Leistungs-Gesellschaft würde unweigerlich in ein
totalitäres System umschlagen, wenn man dem Gutmenschentum mit
seinen sozialen Idealen, die die öffentliche Meinung prägen,
freien Lauf lässt. In einer Demokratie herrscht das Volk eben
nicht.
Stephan Eisenhut
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Die Anthroposophie beginnt da, wo der eigene Steinerianismus
endet. Man könnte sich sogar eine Art Übung denken, die
darin besteht zu beobachten, wann man sich in
problematischer Weise auf Rudolf Steiner stützt, anstatt auf
eigene Bemühung. Eine solche Übung ist wahrscheinlich
notwendiger, als man denkt.
Roland Wiese
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Steiner ist für mich kein Verkünder, wohl
eher ein Künder, ein Zeitzeuge, ein Zeuge des Ich. Mit der
Konsequenz, dass man sich nicht an ihm aufrichten kann,
sondern schlussendlich nur an, in und mit sich selbst.
Vera Koppehel
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Titelbild:
Ausschnitt aus dem Plakat »Weimar 1999 - Kulturstadt
Europas«. Gestaltung: Gudman Design
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