Die Drei 2/2011

 

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Editorial

Standpunkt

Vom Steinerianismus zur Anthroposophie
Roland Wiese

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Kampf um das Ich
Thilo Sarrazin und der Kritische Rationalismus
Stephan Eisenhut

Rudolf Steiner und Professor (Josef) Capesius
Teil 1: Dem Urbild aus den Mysteriendramen auf der Spur
David W Wood

»Versuche jetzt und später,
so viel du kannst, für mich zu tun!«

Das erste Auftreten geistigen Erlebens in der Seele des jungen Rudolf Steiner
Stefan Weishaupt

Seit 90 Jahren im Geist der Zeit:
die Drei - ein Geschenk zu Steiners Geburtstag
Stephan Stockmar

»Eine Zeitschrift muss bunt sein.«
Aus der Arbeit der gegenwärtigen Redaktion
Stephan Stockmar

 

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Treffpunkt Steiner • I

Die Alchemie des Alltags als Kunst der Gegenwart
Vera Koppehel

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Nachrichten
Rudolf Steiner Express + + + Rudolf Steiner in Stuttgart + + + Lindenbergs Chronik und Biographie neu aufgelegt + + + »Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe« + + + Futurum Verlag gegründet + + + Rudolf Steiner - Skizze seines Lebens + + + Steiner neu sehen lernen + + + Europäische Bürgerinitiative (EBI) - mehr Demokratie

 

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Forum Anthroposophie - Schwerpunkt Meditation

»Finde Dich im Lichte«
Weg einer Ton-Meditation
Steffen Hartmann

Meditation - miteinander im Gespräch
Corinna Gleide

Meditation in West und Ost
Anna-Katharina Dehmelt

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Buchbesprechungen

Heiner Ullrich: Rudolf Steiner; Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner; Helmut Zander: Rudolf Steiner (Frank Hörtreiter)» Uwe Werner: Rudolf Steiner zu Individuum und Rasse (Wolfgang G. Vögele) • Peter Selg: Rudolf Steiner und Christian Rosenkreutz (Klaus J. Bracker) • Wolfgang Zumdick: Rudolf Steiner in Wien (Enno Schmidt) • Wilfried Hammacher: Die Uraufführung der Mysteriendramen von und durch Rudolf Steiner (Ute Hallaschka) • Manfred Kannenberg-Rentschler: Rudolf Steiner in Berlin (Maja Rehbein) • Gerhard Kienle: Die Würde des Menschen und die Humanisierung der Medizin (Philip Kovce)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

Der kritische Rationalismus ist eine Weltanschauung, die das Leistungsprinzip zum Grund-prinzip aller wesentlichen Lebensbereiche erhebt. Um dieses Prinzip durchsetzen zu können, ergibt sich die Not-wendigkeit, dass das staatliche Glied einer besonderen geistigen Überwachung bedarf. Die offene Leistungs-Gesellschaft würde unweigerlich in ein totalitäres System umschlagen, wenn man dem Gutmenschentum mit seinen sozialen Idealen, die die öffentliche Meinung prägen, freien Lauf lässt. In einer Demokratie herrscht das Volk eben nicht.
Stephan Eisenhut

 

 

   


Die Anthroposophie beginnt da, wo der eigene Steinerianismus endet. Man könnte sich sogar eine Art Übung denken, die darin besteht zu beobachten, wann man sich in problematischer Weise auf Rudolf Steiner stützt, anstatt auf eigene Bemühung. Eine solche Übung ist wahrscheinlich notwendiger, als man denkt.
Roland Wiese

 

Steiner ist für mich kein Verkünder, wohl eher ein Künder, ein Zeitzeuge, ein Zeuge des Ich. Mit der Konsequenz, dass man sich nicht an ihm aufrichten kann, sondern schlussendlich nur an, in und mit sich selbst.
Vera Koppehel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Titelbild:

Ausschnitt aus dem Plakat »Weimar 1999 - Kulturstadt Europas«. Gestaltung: Gudman Design