Die Drei 1/2011

 

Inhaltsverzeichnis

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Editorial

In eigener Sache: Der neue Herausgeber stellt sich vor
Justus Wittich

 

Brennpunkt

Die globalen Trends und Ungewissheiten der Zukunft
Gerd Weidenhausen

Zwischen Welten - Zeit Bericht
Ute Hallaschka

 

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»Das Individuum entwickelt sich am konkreten Objekt, nicht am Standard«

Bildungsfragen: Im Gespräch mit Konrad Schily
Thomas Brunner, Ralf Gleide, Clara Steinkellner

Leere und Fülle des Raumes

Giacomettis Ringen um ein plastisches Menschenbild
Alexander Schaumann

Die Wahrheit steht über allem

Anthroposophie und die Vielfalt der Religionen
Günter Kollert

 

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Treffpunkt Steiner • I

Der Versuch, Steiner vom Tod her zu begreifen
Andreas Laudert

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Tendenzen

Die Kraft der Gedanken
Ulrich Weger
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Meditation und Wissenschaft
Johannes Denger

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Feuilleton

Im Zeichen des Rosenkreuzes
Im Gedenken an Olaf Auer
Stephan Stockmar
 

Rausch und Schweigen
Aspekte des Expressionismus in Darmstadt und Wiesbaden
Jonas von der Gathen

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Nachrichten

Ausstellung zu Leben und Werk Rudolf Steiners / Steiner in Berlin + + + Konzert Bewegungen + + + Jugendfonds gegründet + + + 28.000 Unterschriften für »Schule in Freiheit« in Berlin + + + Ausstellung von Heide Künzel in Leipzig + + + Bildung für nachhaltige Entwicklung + + + Reinhard-Mohn-Institut eröffnet + + + Erste Professur für Sprachgestaltung + + + Pluralismus in der Medizin

 

Buchbesprechungen

Uwe M. Schneede: Max Beckmann (Gerd Weidenhausen) • Angelika Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike (Bruno Sandkühler) • Gerhard Wehr: Heilige Hochzeit (Günter Röschert) • Jorge Luis Borges: Ein ewiger Traum (Bernhard Steiner) • Helmuth Kiesel (Hg.): Ernst Jünger: Kriegstagebuch 1914-1918; Heimo Schwilk: Ernst Jünger - Leben und Werk in Bildern und Texten (Volker Strebel) • Antony C. Sutton: Wall Street und der Aufstieg Hitlers; Guido Giacomo Preparata: Wer Hitler mächtig machte (Matthias Fechner) • Herta Müller: Ich glaube nicht an die Sprache (Philip Kovce)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

Humboldt wollte die Forschung in die Uni bringen, die Forschung beleben. Er wollte die jungen Leute mit der Forschung konfrontieren. Das war sein Ziel. Also: Den Alten wird nichts einfallen, wenn die Jungen nicht dazu kommen. ... Aber Humboldt ist in Deutschland eigentlich gescheitert. Die Universität wurde nicht in seinem Sinne frei, sondern blieb staatlich administriert. ... Es ist ja interessant: Das Staatsexamen gibt es auch heute noch in Recht und Pädagogik und Medizin. Die drei wichtigsten Lebensfelder bleiben staatlich kontrolliert.
Konrad Schily

 

 

   


Wenn man stirbt, kehren sich die Verhältnisse um, der Keim wird zur Blüte, die Blüte verfällt dem Tod, das Getane vergeht, Gedachtes ersteht. Die Skizze wird Bild, das Angedeutete erhält Gewicht. Wenn man stirbt, wird das Kleingedruckte entschei-dend.
Andreas Laudert

 

Um mich herum explodiert die Welt! Hysterisch aufgerissene Augen flimmern mir aus Filmausschnitten, Plakatfetzen und Tanzmasken entgegen. Dramatisch schallt überlaute Filmmusik durch alle Räume. Ein ganzes Orchester scheint angestellt, um mit donnernden Pauken und schrillen Streichereien düstere Spannung zu verbreiten.
Jonas van der Gathen

 

Josef Fenneker: Plakat zum Film Der Januskopf von F. W. Murnau, Lithografie 1920. -Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Berlin (c) Stadtmuseum Bocholt

 

 

 

 

Titelbild:

Grande tete mince/Gro-ßer schmaler Kopf, 1954, Bronze 4/6, 64,5 x 38,1 x 24,4 cm. Sammlung Fon-dation Giacometti, Paris (Inv. Nr.: 1994-0175). Foto: Marc Domage, (c) Fondati-on Giacometti, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2010.