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Editorial
Brennpunkt
Ein Nachtrag zu den Wahlen:
Der Sieg der Wirtschaftsinteressen und der Verlust des Politischen
Gerd Weidenhausen
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Vom doppelten Ursprung des Geldes
Teil 1: Die Finanzkrise als Krise des modernen Geldsystems
Stephan Eisenhut
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Serie Entwicklung
Entwickelt sich Geschichte?
Teil 1: Eine zivilisatorische
Existenzfrage zwischen Skylla und Charybdis
Andre Bartoniczek
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Ostzeit - Westzeit
Gespräche mit Autoren aus der ehemaligen DDR
Adelbert Reif
»Wer den Weg der sozialen Dreigliederung nicht kennt, der sucht im
Dunkeln«
Ibrahim Abouleish im Gespräch mit Johannes Mosmann
»Haarsträubender Idealismus«?
Oder: Geliebte Pflichten, gelassene Rechte und das soziale
Hauptgesetz
Ruth Ewertowski
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Feuilleton
Arbeit - Sinn und Sorge
Oder: Wie stellt man Arbeit aus?
Ute Hallaschka
Kunst für Millionen
100 Figuren der Mao-Zeit in Frankfurt
Ute Hallaschka
Alexander der Große und die Öffnung der Welt
Eine Ausstellung in Mannheim
Stephan Stockmar
Literatur- und Musikfest »Wege durch das Land«:
»Antoinettenburg« bei Schloss Rheder am 2. August 2009
Joachim von K önigslöw
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Anthroposophische Spaziergänge
Himmel und Erde
Franz Hofner
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Buchbesprechungen
Jenny Erpenbeck: Heimsuchung
(Helge Mücke) • Hugh Barr Nis-bet: Lessing. Eine Biographie
(Gerhard Wehr) • Andrei Plesu: Das Schweigen der Engel
(Nothart Rohlfs) • Lorenzo Ravagli: Zanders Erzählungen. Eine
kritische Analyse des Werkes »Anthroposo-phie in Deutschland«
(Renatus Ziegler) • Thomas Meyer: Rudolf Steiners >eigenste
Mission<. Ursprung und Aktualität der geisteswissenschaftlichen
Karmaforschung (Steffen Hartmann) • Was wird aus mir? Wir
Krisenkinder: Das Selbstportrait einer Generation (Lydia Fechner)
• Alexander Rahr: Putin nach Putin. Das kapitalistische Russland
am Beginn einer neuen Weltordnung (Gerd Weidenhausen) • André
Gorz: Der Verräter; Ders.: Brief an D. Geschichte einer Liebe
(Philip Kovce) • Thomas Bernhard: Meine Preise
(Wolfgang Kilthau)
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Das Weltfinanzwesen ist sicherlich der
Bereich des gesellschaftlichen Lebens, der am stärksten von
Machtinteressen bestimmt wird. Dadurch entzieht er sich zunächst
jeglichen Umgestaltungsbemühungen. Mit einzelnen
Verschlimmbesserungen ist der Sache allerdings auch nicht
geholfen. Doch Machtinteressen entfalten sich besonders gerne im
Dunkeln. Solange das moderne Geldsystem nicht gedanklich
durchdrungen wird, haben sie ein leichtes Spiel.
Stephan Eisenhut |
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Dadurch, dass in den äußeren Tatsachen
keine kausalen Verbindungen aufzufinden sind, wird deutlich,
dass die Antriebe des menschlichen Handelns, seine Gründe und
damit Zusammenhänge in einer ganz anderen, nämlich
unterbewussten und verborgenen Realitätsschicht urständen. Die
geschichtlichen Ereignisse sind nicht als Ursachen zu behandeln,
sondern als Ausdruck für unsere unsichtbaren, tiefer liegenden
Handlungsimpulse.
Andre Bartoniczek
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Man könnte ein wenig erschrecken, so lebensecht sind
diese Figuren mit ihren Glasaugen gestaltet. Lebende
Bilder in sieben Szenen, die auf so anrührende und
aufrüttelnde Weise das Elend des Menschen zeigen,
dass man zuinnerst in der Mitte - in der Naivität
des Mitgefühls - getroffen wird.
Ute Hallaschka |
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Titelbild:
»Was wir wollen gibt es nicht zu kaufen!« - Berliner
Mauer am Bethaniendamm. Der aus der DDR nach West-Berlin
übergesiedelte Indiano malte 1984 den Mauerdurchbruch mit Blick
über den Todesstreifen nach Ost-Berlin. - Foto und Copyright:
Ralf Gründer. |
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